Die neue Sonderausstellung im Landesmuseum Niederösterreich begibt sich in die Vergangenheit, in dem Halbwissen, Aberglaube und rätselhafte Heilmethoden das persönliche Schicksal vieler Menschen bestimmte.
Mit den verschiedensten Ritualen und Gebeten versuchte man dem bösen Blick zu entkommen und die abstrusesten Tinkturen sollten Heilung bringen. Eine Vielzahl von Pflanzen, Mineralien und Tieren wurde zur Produktion von Medizin genutzt und mit beschwörenden Gebeten zum Schutz für den Leib eingesetzt.
Für Naturkatastrophen oder Seuchen waren böse Mächte verantwortlich und diese konnten nur durch gute Taten oder Spenden neutralisiert werden.
Die von Hanno Baschnegger und Erich Steiner kuratierte Ausstellung entführt in eine Welt, in der der Mensch in bedrohlichen Lebenssituationen nur seinen Glauben hatte und in dem das Weltbild nur Gottgegebenes kannte.
Warzenkraut und Krötenstein
Natur in Volksmedizin und Aberglauben
bis 7. Februar 2016
Landesmuseum Niederösterreich
Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
Dienstag bis Sonntag bzw. Feiertag von 9 bis 17 Uhr
www.landesmuseum.net